Adressen von Selbsthilfeorganisationen, Notfallnummern und Links

Hände eines jungen Mannes, der in seinen Laptop tippt.

In Onlineforen und auf zahlreichen Webseiten können sich Menschen mit psychischen Störungen informieren und mit anderen austauschen.

Sie suchen als Angehöriger oder Betroffener mit einer psychischen Störung nach Adressen von Selbsthilfegruppen? Diese finden Sie auch in der Nähe Ihres Wohnortes über die Suchfunktion der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS). Diese und zahlreiche weitere zentrale Anlaufstellen, Notfallnummern und interessante Links haben sind in der folgenden Liste – in alphabetischer Reihenfolge – für Sie zusammengestellt:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern (BAG-Kipe)
    c/o Prof. Dr. Sabine Wagenblass, Hochschule Bremen, Fakultät 3 – Studiengang Soziale Arbeit, Neustadtwall 30, 28199 Bremen
    Web: http://bag-kipe.de/
    E-Mail: kontakt@bag-kipe.de
    Telefon: 0931 30501-0
  • Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BApK)
    Oppelner Straße 130, 53119 Bonn
    Web: http://www.bapk.de
    E-Mail: bapk@psychiatrie.de
    Tel. Geschäftsstelle: 0228 71002400
    Fax: 0228 71002429
    Seelefon (Tel. Beratung): 01805 950951 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz)
    oder 0228 71002424 oder E-Mail: seelefon@psychiatrie.de
  • Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE)
    Wittener Straße 87, 44789 Bochum
    Web: http://bpe-online.de
    E-Mail: kontakt-info@bpe-online.de
    Tel. Geschäftsstelle: 0234 68705552
    Psychopharmaka-Beratung: 0234 6405102
    Fax: 0234 6405103
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
    Friedrichstraße 236, 10969 Berlin-Kreuzberg
    Web: http://deutsche-alzheimer.de
    E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
    Telefon Geschäftsstelle: 030 2593795-0
    Fax: 030 2593795-29
    Alzheimer-Telefon: 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder   030 259379514 (Mo. bis Do. 9–18 Uhr; Fr 9–15 Uhr)
  • Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)
    Postfach 800 130, 21001 Hamburg
    Web: http://dgbs.de
    E-Mail: info@dgbs.de
    Beratungstelefon: 0700 33344455 (12 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz
    Fax: 0700 33344451 (12 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz)
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP)
    Zeltinger Straße 9, 50969 Köln
    Web: http://dgsp-ev.de
    E-Mail: dgsp@netcologne.de
    Telefon: 0221 511002
    Fax: 0221 529903
  • Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
    Otto-Suhr-Allee 115, 10585 Berlin-Charlottenburg
    Web:  www.nakos.de
    E-Mail: selbsthilfe@nakos.de
    Telefon:  030 31018960
    Fax: 030 31018970

Wichtige Telefonnummern und Links für Krisen und Notfälle

Manchmal braucht man einen Menschen zum Reden, einfach jemanden, der zuhört. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen. Unabhängig von der Konfession kann sich jeder per Telefon, Chat oder E-Mail an einen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei seelischen Problemen wenden. In medizinischen Notfällen ist ebenfalls über bundesweit einheitliche Rufnummern kostenlos Hilfe zu bekommen.

  • Im Notfall:
    Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 erreichen Sie den ärztlichen (psychiatrischen) Bereitschaftsdienst, der Patienten in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen, medizinischen Fällen ambulant behandelt – auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen.

Besteht akute Gefahr, wenden Sie sich an die nächste psychiatrische Klinik oder alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

Links zu Patientenleitlinien

Ärzte können sich in ihrem Berufsalltag an Leitlinien orientieren, die auf den neuesten und besten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Diese Leitlinien stellen Empfehlungen dar, wie Ärzte „evidenzbasiert“ ihre Patienten diagnostizieren und behandeln können. In den Patientenleitlinien sind die ärztlichen Leitlinien in eine allgemein verständliche Sprache „übersetzt“ worden. Außerdem wird die Erkrankung erklärt, um die es geht. Folgende Patientenleitlinien für psychische Störungen sind derzeit verfügbar:

Links zu Foren, Initiativen und weiteren Informationen im Internet

Im Internet existieren zahlreiche Diskussionsforen, in denen sich Menschen mit psychischen Störungen und Angehörige austauschen und offen über ihre Probleme sprechen können. Anti-Stigma-Initiativen klären über psychiatrische Erkrankungen auf und werben mit Aktionen für mehr Toleranz und Verständnis für die Betroffenen. Außerdem finden Sie hier Links zu interessanten Informationen, zum Beispiel zur Verträglichkeit von Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit, wenn eine psychische Störung vorliegt.