Positive Aspekte bipolarer Störungen


Haben Sie schon davon gehört, dass kreative Menschen angeblich häufiger an einer bipolaren Störung erkranken? Zumindest gibt es Studien, die hier einen Zusammenhang sehen2.

Unter den bipolar Erkrankten sind auffallend viele Schriftsteller, Musiker und Schauspieler, aber auch berühmte Forscher, Entdecker und Staatsmänner. Bekannte Beispiele sind: Hermann Hesse, Friedrich Schiller, Ludwig van Beethoven, Leonardo da Vinci, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Charles Darwin, Martin Luther, Napoleon Bonaparte, Otto von Bismarck, Richard Nixon und viele mehr. Wissenschaftler schätzen, dass die bipolare Störung unter Künstlern 10- bis 40-mal häufiger auftritt als in der Normalbevölkerung3.

So gesehen hat die Erkrankung nicht nur negative Auswirkungen, sondern scheint auch mit einer hohen Kreativität verknüpft zu sein. Auch das Umfeld kann den Betroffenen zum Beispiel während hypomanischer Phasen als emotionale, inspirierende Person, mit außergewöhnlich positiver Ausstrahlung und enormer Leistungsfähigkeit erleben.

Aufklärung hilft beim Umgang mit der Erkrankung


Auch wenn die Diagnose nicht immer einfach zu stellen ist: Sind bipolare Störungen erst einmal erkannt, können sie in der Regel effektiv behandelt werden. Betroffene, die wissen, wie sie mit der Erkrankung umgehen müssen, können ein erfülltes und zufriedenes Leben führen. In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr über bipolare Störungen, ihre Ursachen und Symptome.

Lesen Sie, woran Sie als Angehöriger eine bipolare Störung erkennen können und wie Ärzte die Erkrankung diagnostizieren beziehungsweise behandeln.

Hinweis:

Selbstverständlich sind diese Informationen kein Ersatz für ein Gespräch mit Ihrem Arzt. Zur Vorbereitung können Sie jedoch sinnvoll und nützlich sein. Je mehr Sie sich als Betroffener über die bipolare Störung informieren, umso leichter fällt es Ihnen, mit der Krankheit souverän umzugehen.

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